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Mix der Woche Titelbild
3. Januar 2022
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Songempfehlungen der Woche #3 [2022 KW1]

Diese Woche gibt's zwar wieder viel auf die Ohren, aber keinen Gesang. Hör doch mal rein und schau, wie's dir gefällt!

Ich hoffe, dass ihr alle da draußen einen guten Rutsch ins neue Jahr hattet. Selbst wenn dem vielleicht nicht so sein sollte, so werde ich euch jetzt schon zum dritten Mal einen musikalischen Fahrplan vorstellen. Diesmal durch die erste Kalenderwoche des neuen Jahres.

Genretechnisch ist dieser, wie bereits letzte Woche, sehr breit gefächert. Du wirst also auf jeden Fall den einen oder anderen ansprechenden Song finden, wenn auch ich mich diese Woche ganz auf Stücke ohne Gesang fixiert habe.

Lasse dich also durch die Vielzahl der anderen Tonerzeuger da draußen voll und ganz einnehmen.

Montag: OVERWERK – Resonate

Um dich am Montagmorgen auch ordentlich aus dem Bett zu kriegen, hab ich diesen schwerwiegenden Song vom kanadischen Produzenten Overwerk ausgesucht.

Er ist für mich so einer dieser Künstler, welche ich schon ewig kenne, aber die trotzdem ständig von meinem Radar verschwinden zu scheinen. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, woran das liegt, aber eins steht fest. Overwerk’s Musik ist sehr gut produziert. Seinen knurrigen Analog-Synth-Sound kombiniert er mit orchestralen Instrumentationen und einer ganzen Bandbreite an, aus dem EDM bekannten, Effekten.

Das diese Mischung verdammt gut klingt, weiß nicht nur ich und bald auch du. Ganz im Gegenteil, unter anderem gaben der YouTuber ungespielt oder auch der Actioncam-Hersteller GoPro Overwerks Musik bereits eine prominente Stellung in ihren Produktionen.

Dienstag: Universal – Groove Therapy

Auch wenn ich dir bereits letzte Woche einen Drum-and-Bass-Track in meinen Songempfehlungen vorschlug, so lässt mich das Genre einfach nicht in Ruhe. Während Hugh Hardies Dusty Keys einen sehr modernen Charakter des Genres vorspielte, so besticht Universals Groove Therapy durch etwas ganz anderes. Das Stück ist nämlich so richtig old-school.

Die Bässe fressen jeden noch so großen Subwoofer. Die Snare klingt wie eine Waffe aus einem Sci-Fi Film und zu guter letzt lässt auch die spielerische Triangel den titelgebende Groove nicht eine Sekunde ruhen.

Mittwoch: Itsu Uno – Shooter

Mit Itso Unos Shooter stelle ich dir einen Track vor, der ganz zur Mitte der begonnenen Arbeitswoche passt. Mit so viel Groove im Hintern fühlt sich dein Arbeitstag bestimmt viel kürzer an als sonst. So kannst die Segel auf Kurs ins Wochenende setzen.

Ganz viel old-school flair treibt dich durch diese Mischung aus Breakbeats, ausufernden Basslicks und wilden Soundeffekten – durch den Mittwoch und eventuell ja auch in eine abendliche Tanzsession.

Donnerstag: Vanilla – Summer

Ganz ähnlich wie gestern, aber doch ganz anders, hält dich dieser Klassiker von Vanilla fest in seinem Bann. Während das jazzige E-Piano beständig von einer Seite zur anderen wabert, treiben die, aus einem Retro-Sci-Fi-Film stammen köntenden, Synthies dich in neue Sphären.

Doch nicht nur die Tasten spielen Jazz. Horch doch mal, welches Instrument du auch am Anfang die Welt der vielen Töne bespielen hören kannst.

Freitag: A Comfort Zone – Art of Tones

Um dich ganz entspannt in das wohlverdiente Wochenende zu schicken, gibt’s am Freitag diesen Retro-Groove von Art of Tones. Er besticht durch eine funkige Bassline, die dir ins Blut geht und perlig-weiche, auf und ab gespielte, Akkorde. Die Drums halten sich alldieweil eher bedeckt und geben den anderen beiden Instrumenten, durch einen Wechsel von Retro-Snares auf poppige Claps, viel Raum sich zu entfalten.

Genieße den Start ins Wochenende mit deinem Feierabendbier und diesem entspannten Track, während du dich auf das, vielleicht auch zurzeit ausbleibende, Ausgehen vorbereitest.

Samstag: Jesper Ryom – Trivia

Das ist mein meistgehörter Song des Jahres 2019 – und das nicht ohne Grund. Eine so bunte Mischung hast du noch nicht gehört. Das beste an der Sache? Dieser Song eignet sich sogar zum Tanzen!

Stilvoll kombiniert Jesper Ryom hier fünfeinhalb Minuten die feinsten Klänge, welche die künstliche Klangerzeugung so zu bieten hat. Das erschafft einen ganz einzigartigen Klangteppich, welcher irgendwo zwischen House, Funk und Minimal ausgelegt wird. Trockene Analog-Synthesizer, Bläser, Arpeggios und eine ergreifende Bassline schicken dich in eine kosmische Klangwelt und lassen dich den Repeat-Knopf festkleben.

Sonntag: Jungly by Night – Stormvogel

Ganz moderne ethnische Musik, so würde ich diesen absoluten Banger von Jungle by Night beschreiben. Im oft langweiligen Genre des Synth-Pops lässt sich so eine frische Mischung selten finden.

Besonders das hypnotisierend treibende Gitarrenriff und der hopsige Bass werden es dir antun. Noch etwas leicht melancholische Bläser in die Mischung und der Kuchen schmeckt erst recht.

Generell kann ich dir das gesamte Album Livingstone, auf welchem auch dieser Titel erschien, nur wärmstens an Herz legen. Vielleicht hast du ja nächste Woche noch etwas Zeit über und hörst mal rein.

Lust auf mehr neue Musik?

Dann schau auch nächste Woche wieder hier bei Rauhaus vorbei und vertreib dir die Wartezeit mit einem anderen unserer Artikel!

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